Nera zieht bald ein

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    • Es wird :)
      Klar ist es anstrengend das wussten wir ja schon vorher das man soetwas nicht neben her erledigt :D
      Hin und wieder merkt man es schon, aber irgendwie bekommt man immer was tolles zurück sta7

      Zur Zeit ist sie richtig bockig und stur aber da stehn wir drüber :D

      Wir achten darauf das die kleine nicht überfordert wird und sich an uns gewöhnt.

      Die einzige baustelle die wir haben wo wir rat brauchen wäre das immer wenn ein fremnder hund kommt sie bellt und angst hat.
      Wenn der hund geht will sie hinter her aber ja nicht zu nah ?(
    • Francesco schrieb:

      Die einzige baustelle die wir haben wo wir rat brauchen wäre das immer wenn ein fremnder hund kommt sie bellt und angst hat.
      auf jeden Fall nicht ihre Angst bestärken. Also nicht trösten oder so. Das wäre kontraproduktiv. Wenn ihr sie in diesem Moment tröstet, dann lernt sie das an der Situation etwas nicht "in Ordnung" ist. Ignoriert ihr Angst und bestärkt sie, wenn sie von sich aus Kontakt auf nimmt. Aber das bitte nur wenn ihr den anderen Hund kennt. Ihr wisst ja: "Der tut nix.....der will nur spielen ....das hat er ja noch nie gemacht". Also Welpenschutz funktioniert nicht immer und die Maus soll ja nicht traumatisiert werden.
      Lasst ihr Zeit, und dann lasst ihr ihr Zeit und dann lasst ihr ihr nochmals Zeit. Sie ist ein Baby, sie muss noch nicht mit den "Großen" spielen.
      Viele Grüße von Ellen und Rottimädel Edda

      ________________________________________________________________
      Raja (Schäferhündin) geboren: 10.10.2003 für immer gegangen: 20.04.2017
      Maja (Rottimix) auf dem Weg zu Raja: 27.07.2018


      Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

      Friedrich II., der Große
      (1712 - 1786), preußischer König, "Der alte Fritz"
    • Lollipop schrieb:

      Also Welpenschutz funktioniert nicht immer
      Das liegt daran, daß es Welpenschutz nicht gibt. Einzig im eigenen Rudel. Sprich Welpen aus dem eigenen Rudel haben "Narrenfreiheit". Fremde Welpen nicht. Und bitte auch umgekehrt drauf achten, daß der andere Hund nicht zu sehr von Nera malträtiert wird, falls sie mal mutiger wird. Murphy mochte im hohen Alter (so ab 14/15) keine Welpen mehr. Einfach, weil sie ihm viel zu wild waren. Er hätte ihnen nie was getan, ging ihnen immer aus dem Weg, aber man sah ihm an, wie er litt, wenn ihn "ständig" Welpen jagten, in die Rute bissen oder ähnliches und die Halter nie eingriffen, weil die ja "so schön spielen".
      Wird jetzt bei deiner eher ängstlichen Maus vielleicht nicht passieren, aber irgendwann wird auch sie mutiger, vor allem, wenn sie die Hunde dann schon kennt.

      Ansonsten, wie oben schon erwähnt, ermutigen, loben, aber auch eingreifen, wenn es ihr mal zu viel wird. Ich meine jetzt nicht in ihrer Angst bestärken und "trösten", sondern zum Beispiel bitten den anderen Hund anzuleinen, wenn er zu wild wird. Denn Hundebegegnungen sollen ja positiv verlaufen und nicht traumatisieren.
    • NickNat schrieb:

      Das liegt daran, daß es Welpenschutz nicht gibt. Einzig im eigenen Rudel. Sprich Welpen aus dem eigenen Rudel haben "Narrenfreiheit". Fremde Welpen nicht. Und bitte auch umgekehrt drauf achten, daß der andere Hund nicht zu sehr von Nera malträtiert wird, falls sie mal mutiger wird. Murphy mochte im hohen Alter (so ab 14/15) keine Welpen mehr. Einfach, weil sie ihm viel zu wild waren. Er hätte ihnen nie was getan, ging ihnen immer aus dem Weg, aber man sah ihm an, wie er litt, wenn ihn "ständig" Welpen jagten, in die Rute bissen oder ähnliches und die Halter nie eingriffen, weil die ja "so schön spielen".
      verstehe ich auch nicht, warum sich die Mär vom Welpenschutz so hartnäckig in den Köpfen der Leute festgesetzt hat ?(
      Gruß Wolfgang tie01
    • okay klingt gut aber zu meinem besseren Verständnis noch eine frage.
      Folgendes szenario:

      Wir sind im garten an ihrem löseplatz, eine passantin läuft da mit ihrem Yorkshire Terrier am weg entlang.
      Nera wollte grade einen ablassen und nach den ersten 2cm sieht sie ihn und bellt wie verrückt. Aber irgendwie geht sie dabei zurück. Ich tue gar nichts und stelle mich vor sie.
      Ab dann ist sense :(
      Kein Geschäft mehr und sie will etwas in die Richtung wo der hund war aber nur paar meter.
      Dann bleibt sie stur sitzen und guckt.

      Mach ich etwas falsch?
      Das selbe heute morgen ich geh mit ihr raus dann lief ein jogger ganz gemütlich vorbei sie in die leine geknallt und bellt.
      Ich vor sie gestellt und laut aus gerufen.
      Sie hat sich gesetzt und wieder nur hinterhergeschaut als er weg war ?(

      Ich finde nachts ist es immer am schlimmsten bei jedem Geräusch ist Feierabend mit Geschäft erledigen :(
      Dann zieht sie immer stur richtung Haustür und oben darf ich kurz darauf wischen.
    • Ich würde mir noch keine Sorgen machen. Sie ist einfach verunsichert, weil sie noch so viel kennen lernen muss. Mit der Zeit gewöhnt sie sich an die vielen verschiedenen Eindrücke und wird immer sicherer werden.

      Aber ja - ich kann auch verstehen wenn es gerade bei dieser Kälte schon ein wenig nervt wenn es mit dem Geschäftchen dann erst mal wieder vorbei ist.
      Wäre jetzt Sommer und eine schöne laue Nacht, dann wäre es weit weniger nervig wenn es etwas länger dauert mit dem Geschäft. Aber bei diesen lausigen Temperaturen denkt man auch ein wenig sehnsüchtig an die schöne warme Wohnung. Das ist völlig verständlich und wenn jemand etwas anderes behauptet, dann glaube ich das nicht so ganz.
      Da hilft nur DURCHHALTEN!! Es wird bald wieder wärmer.

      Ob Du etwas falsch machst kann ich nicht sagen. Bin kein Experte. Aber bei so einer kleinen Motte würde ich mich nicht davor stellen und laut AUS sagen. Ich würde einfach völlig unbeeindruckt wortlos mit ihr weiterlaufen. So als wäre es das Normalste, dass da mal ein Jogger oder andere Passanten vorbei laufen. Sei einfach ganz selbstsicher und lauf mit ihr weiter. Deine Selbstsicherheit spürt sie und das gibt dann auch ihr Sicherheit.
      Viele Grüße von Ellen und Rottimädel Edda

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      Raja (Schäferhündin) geboren: 10.10.2003 für immer gegangen: 20.04.2017
      Maja (Rottimix) auf dem Weg zu Raja: 27.07.2018


      Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

      Friedrich II., der Große
      (1712 - 1786), preußischer König, "Der alte Fritz"
    • Ne ne an der Kälte liegts bei mir nicht :D
      Das macht mir nicht so viel aus.
      Wie omi immer sagt :
      Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Klamotten w510

      Sie macht halt dicht und ich bleibe trotzdem draußen und warte ewig.
      Aber da sie nach 10min wie ne gestörte nach Hause zieht und ich sie nicht ums haus ziehen mag ,geb ich dann nach weil es einfach kein sinn macht.
      Ich schleif die kleine doch nicht einfach ums haus :(
      Es ist einfach diese ängstlichkeit die immer dazwischen kommt.
      Ich reagiere darauf ja nicht und lauf selbstsicher weiter weil mich die Umgebung nicht interessiert aber joah die kleine bellt und will heim :D
    • Lollipop schrieb:

      würde ich mich nicht davor stellen und laut AUS sagen
      Dem stimme ich zu. Generell wird in der Hundehaltung viel zu viel gebrüllt (jetzt nicht auf dich bezogen). Es gibt vielleicht eine Handvoll Momente in einem Hundeleben, in denen man mal laut werden muß. Und die wirken um so mehr, je seltener sie geschehen.
      In deinem Fall kann es passieren, daß Nera sich bestärkt fühlt. Also sie dreht auf, indem sie sich in die Leine wirft, bellt oder was auch immer und du unterstützt sie (in ihren Augen) durch dein ebenfalls lautes Geschrei (gegen den Jogger) bzw. mißversteht das Rufen, daß du ebenfall unsicher durch den Jogger bist.

      Wie verhält sie sich denn, wenn ihr wieder im Haus seid? Kommt sie sofort runter oder ist sie noch längere Zeit verängstigt? Hast du schon versucht im Haus ein, zwei Minuten zu warten, sie eventuell abzulenken und dann wieder mit ihr rauszugehen?

      In den meisten Fällen reicht viel Geduld und eine ruhige, besonnene Ausstrahlung. Auch wenn man in manchen Situationen innerlich fast kocht.
    • ne also ab der Haustür ist sie wie ausgewechselt ?( absolut nicht ängstlich.

      Ja ich warte dann zuhause ca 10min und versuch es dann erneut meistens klappt es dann.

      Okay Bedeutet das nächste mal einfach bellen lassen und ignorieren?
    • Ist sie in den Momenten denn ansprechbar oder ablenkbar?

      Ansonsten geh mit offenen Augen durch die Welt. Sobald du irgendwas siehst, was ihr Angst machen könnte, lenke sie ab, BEVOR sie die "Gefahr" sieht. Im besten Fall verknüpft sie irgendwann, daß was tolles passiert, sobald ein Hund, Jogger, ... in der Nähe ist.
      Du bist ja auch dabei dir eine gute Hundeschule zu suchen. Da kann man dann auch gezielter auf bestimmte Probleme eingehen, indem man zum Beispiel Hundebegegnungen gezielt veranlaßt. Und zwar nicht, wie in der schief gelaufenen Welpengruppe, sondern vielleicht erst mal aus der Entfernung. Sie guckt zu, wie andere Hunde spielen und so weiter. Ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, daß ihr einen extrem verängstigten Hund habt. Eine gewisse Unsicherheit in neuen Situationen ist normal und legt sich auch wieder.

      Sollte sie den Jogger vor dir sehen und bellen, kannst du auch langsam den Abstand vergrößern, indem du mit ihr weggehst ohne, daß es nach Flucht aussieht. Sobald sie sich dir zuwendet loben. Und genau auf das Timing achten, daß das Lob nicht bei ihr ankommt, wenn sie wieder bellt. Reagiert sie nicht auf dich, dann ignorier sie, richtig.
    • NickNat schrieb:

      Es gibt vielleicht eine Handvoll Momente in einem Hundeleben, in denen man mal laut werden muß. Und die wirken um so mehr, je seltener sie geschehen.
      Dazu fällt mir ein: mittlerweile kommuniziere ich mit Edda fast nur noch nonverbal. Das war nicht geplant und hat sich schleichend und nach und nach ergeben.
      Schon immer verwende ich zusätzlich zum gesprochenen Kommando ein Sichtzeichen. Manche sind gängig, manche sind Eigenkreationen. Es hat sich als durchaus nützlich erwiesen. Einige unserer Seniorenhunde hatten im Alter Probleme mit dem Gehör. Durch die Sichtzeichen hat sie das aber nicht wesentlich beeinträchtigt.
      Bei Edda habe ich irgendwann angefangen, die Kommandos immer leiser auszusprechen. Jetzt reichen uns Handzeichen und Gestik. Wie gesagt, es war nicht geplant, hat sich so entwickelt und es macht mir Spaß mich auf diese Weise mit Edda zu verständigen.
      Gut - ich habe den "Luxus" zu Hause zu sein. Mein Mann ist beruflich die ganze Woche unterwegs und ich bin allein mit den Hunden. Daher habe ich von je her eine sehr intensive Beziehung (wenn man es mal so nennen will) zu unseren Hunden.
      Viele Grüße von Ellen und Rottimädel Edda

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      Raja (Schäferhündin) geboren: 10.10.2003 für immer gegangen: 20.04.2017
      Maja (Rottimix) auf dem Weg zu Raja: 27.07.2018


      Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.

      Friedrich II., der Große
      (1712 - 1786), preußischer König, "Der alte Fritz"
    • War vorhon mit ihr in der stadt (erstes mal)
      Hmm da war sie jetzt nicht so ?(

      Ab und zu wenn autos durchfahren hatte sie halt die seite zur wand gewählt war kurz unsicher schaute hoch zu uns und kam auf loben schwanzwedelnd hinterher.
      Wollte zu fremnde leute um zu schnuppern jaa ohne bellen.
      Von einem kleinen Jungen gestreichelt worden.
      Alles gut so weit.

      Nur irgendwie will es nicht mit hunde klappen aber das kommt noch bestimmt.

      Zu den handzeichen:
      Ich bin Italiener ich mach das ganz automatisch Ycla03
    • Na siehst du. Wird doch. Sie ist halt, wie jetzt schon oft erwähnt, ein Baby. Ich versteh schon, wenn einem jedes "Fehlverhalten" Sorgen macht, aber mit kleinen Schritten und vielen Pausen wird das alles. Es gibt zig Methoden, wie man Hunde an Jogger, Hunde, Autos, Kinder, andere Tiere oder sonstige "Angstquellen" Schritt für Schritt gewöhnen kann, aber ich glaube, das ist bei Nera gar nicht nötig. Das gilt mehr für erwachsene Hunde, die schon negative oder gar keine Erfahrungen damit gemacht haben. Wenn du einfach weiter vorgehst wie bisher, wird das auch weiterhin gut klappen. Laß natürlich trotzdem noch mal einen (guten!) Trainer "drüber gucken", kann ja sein, daß es sich wirklich um eine Verhaltensauffälligkeit handelt, was man anhand des geschriebenen nicht erkennt.